Einmal rund um die Ostsee [Sommer 2004]


Rønne - Kopenhagen - Amager

Gefahrene Kilometer: 24

Gemeinsam mit einem Haufen müder Radfahrer gehen wir in der Nähe von Nyhavn in Kopenhagen an Land. Über den grossen Platz Kongens Nytorg kommen wir zum Strøget, jenem System aus mehreren grossen Gehstrassen mit Geschäften, Cafes und Warenhäusern.

Es ist schwer, zu dieser Uhrzeit schon geöffnete Geschäfte zu finden. Aber wir haben Glück und können in der Morgensonne vor einer Kaffeebar frühstücken.

Da wir noch Zeit bis zur Öffnung der Touristinfo haben, sehen wir uns Schloss Rosenborg an. Da wir sehr viel Zeit haben, setzen wir uns in den Schlosspark und beobachten die beiden Wachsoldaten beim Bewachen der dänischen Kronjuwelen.

Dann geht es zur Touristeninfo auf dem Radhus Pladsen, wo wir versuchen, die genaue Lage unserer Unterkunft im Vorort Amager herauszufinden.

Ein älterer Herr aus Amager bekommt dies mit und bietet uns an, auf dem Fahrrad vorauszufahren um uns den Weg zu zeigen. Wir nehmen an und zeigen uns anschließend auch gerne erkenntlich.

Angekommen im Blaregn Vej zeigt uns die nette und hilfsbereite Landlady die Räume im Souterain, die auf den ersten Blick einen freundlichen Eindruck machen und kassiert die Miete. Das Pino dürfen wir in der Garage abstellen.

Wir kaufen ein und fahren dann später noch einmal mit dem Pino in die Stadt nach Christianshavn, wo wir es abstellen und spazierengehen.

Auf dem Weg nach Christiania freuen wir uns über eine wunderschöne Kirche mit einem schneckenhausartig gedrehtem Dach.

Am Stadtgraben stehen alte Verteidigungsanlagen, die Tiernamen tragen. In der Løvens Bastion befindet sich ein urgemütliches Restaurant, an dem wir nicht vorübergehen können. Unter anderem gibt es etwas besonders lecker Zubereitetes vom Kalb und einen einen sehr guten Rosewein.